Beton ist ein toller Baustoff, flexibel und sehr stabil. In Verbindung mit Stahl kann Beton hohe Zug–, Druck– und Biegekräfte aufnehmen.

Die Bestandteile des Betons sind Zement, Wasser, Zuschlagstoffe wie Kies, Zusatzmittel wie Verzögerer und Luftporen. Bei der Aushärtung von Zement entsteht Kalziumhydroxid. Dieser so genannte Zementstein oder Zementleim ist eine starke Base. Beton hat einen hohen pH-Wert von mindestens 12,6. Ein so hoher pH-Wert ist nötig, um den Baustahl vor Korrosion zu schützen.

Futtermittel wie Silagen, Mehle oder Düngermittel weisen dagegen einen pH-Wert von bis zu 3,5 auf. Unter Zugabe von Futtersäuren sind erheblich niedrige pH-Werte möglich. Aber auch Umweltgifte, Autoabgase oder Wasser setzten Beton langfristig zu, zerstören die Matrix und der Stahl ist nicht mehr ausreichend geschützt.

Fallen saure Medien auf den Beton, reagiert die Säure mit dem Kalziumhydroxid und löst den Zementstein aus dem Beton heraus. Man spricht von einer Calciumauslagerung. Die Folge: Die Zementmatrix zerfällt, im Beton enthaltenen Kieselsteine werden sichtbar, die Betonflächen werden rauh. Je saurer das Medium, desto schneller vollzieht sich der Prozess.

Aber auch mineralische Zuschläge im Beton erhöhen die Zerstörung der Betonmatrix.

Wir schützen neue Betonflächen mit einem flüssigen Silikat auf Naturbasis, welches bis zu 35 mm in das oberflächennahe Porensystem des Betons eindringt mit dem Zementbestandteilen wie Calcium reagiert. Es bildet sich eine dünne „Glasschicht“ an den Porenwänden und in den Kapilaren. Die Betonoberfläche wird versiegelt, der Abriebwiderstand erhöht sich um 25%, wird wasserundurchlässig bis 7 bar und der Widerstand zum Beispiel gegenüber aggressiven Medien, chemischen Angriffen wird deutlich erhöht.